21 Tage Texter Tipps #17 – Blickverläufe in Newslettern2019-03-01T13:55:01+02:00

Tipp 17

Der Newsletter

Gestern habe ich über die Blickverläufe beim Lesen eines Briefes geschrieben. Heute wird es unter anderem um den Blickverlauf beim Lesen einer E-Mail gehen. Dieses und weiteres Wissen kannst du gut für das Erstellen deiner Newsletter-Kampagne nutzen.

Der erste Eindruck

Absender, Betreffzeile und vielleicht noch ein paar Worte zur E-Mail nehmen wir wahr, wenn wir einen Eingang in unserem Mailpostkorb vorfinden. Sicher geht es dir so wie mir: Es ist einer von gefühlt hunderten. Umso rigoroser selektieren wir. Newsletter landen dann schnell im Papierkorb.

Dadurch ist (wieder einmal) die Formulierung der Headline oder Betreffzeile absolut ausschlaggebend. Macht sie den Leser neugierig? Zieht sie ihn in die Mail hinein? Kann der Adressat jetzt schon einen Vorteil erkennen, einen Grund, weshalb er die Mail öffnen sollte?

Bei der Betreffzeile solltest du vier Dinge beachten:

  • Halte sie so kurz wie möglich.
  • Stelle das Wichtigste an den Anfang.
  • Vermeide zu werbliche Wörter. Die Mail landet sonst schnell im Spam-Ordner.
  • Sprich gelegentlich den Adressaten in der Betreffzeile namentlich an.

Ein eindeutiger Absender weckt deutlich mehr Vertrauen als eine kryptische Buchstabenkombination. Daher macht es Sinn, seinen Klarnamen bereits in der E-Mail-Adresse zu verwenden. Ist das nicht möglich, kann man seinen Vor- und Zunamen anstelle der E-Mail-Adresse als Absender angeben.

Der Blickverlauf

Auch bei einer E-Mail oder einem Newsletter haben wir es mit typischen Blickverläufen zu tun. Das Scannen der E-Mail erfolgt in diesem Fall in einer F-Struktur: Nur im Kopf der E-Mail befasst sich der Leser noch mit der gesamten Zeile. Dann bleiben die Augen auf der linken Seite des Textes und suchen nach interessanten Informationen. Dabei hält der Blick nur zwei- bis viermal an. Dann wird die Mail entweder gelesen oder verworfen.

Oben vor unten

Das bedeutet: Wichtige Informationen für den Leser gehören in die obersten Zeilen der E-Mail. Hier, nach Möglichkeit auf der linken Seite, solltest du unbedingt die Vorteile platzieren, die deinen Kunden erwarten. Dabei gilt auch in der E-Mail: Das Gehirn lenkt seine Aufmerksamkeit zunächst auf die leicht zu verwertenden Informationen – Bilder zum Beispiel.

Beachte bei deiner Headline, dass zunächst nur die ersten drei bis vier Wörter wahrgenommen werden. Komme hier schon zum Punkt. Die psychologischen Trigger Angst, Neugier, Nutzen und Bekanntes greifen auch hier.

Links vor rechts

Ein farbig gestalteter linker Rand sorgt dafür, dass der Blick in der E-Mail verweilt und nicht hinausgeleitet wird. Wichtig auch hier: Platziere wichtige Informationen, wesentliche Bilder und Kommentare auf der linken Seite der E-Mail.

Erleichtere das Lesen

Und auch bei E-Mail und Newsletter gilt: Kurze Zeilen, kurze Absätze und eine klare Gliederung erleichtern das Lesen. Das gilt auch für das Ende der Mail: Bringe im Disclaimer die Informationen unter, die du brauchst, um rechtssicher zu sein. Aber versuche auch hier, dich kurzzufassen.

Morgen wird es darum gehen, wie du deine Texte in elf Schritten überarbeitest und verbesserst.

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